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    Radfahrer Verkehrsregeln, zur eigenen (Verkehrs-) Sicherheit

    Wenn die Temperaturen steigen, erhöht sich auch die Anzahl der Fahrradfahrer auf deutschen Verkehrsstraßen und Fahrradwegen. Da kommt es desöfteren mal zu Konflikten und Problemsituation mit Autofahrer und den allgemeinen Verkehrsregeln, die übrigens auch für Radfahrer gelten.

    Ab 1,75 Promille ist auch der Führerschein weg!
    Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat noch lange keinen Freifahrtschein und kann auch seinen Autoführerschein verlieren, obwohl er gar kein Auto gefahren ist. Es gibt aktuelle Gerichtsurteile und gesetzliche Bestimmungen, wo Fahrradfahrer ab 1,75 Promille den Führerschein verlieren. Es ist also keine Gerücht, wer zu Fuss oder auf dem Fahrrad stark alkoholisiert im Straßenverkehr sich bewegt und aufgrund seines hohen Alkoholkonsums eine Verkehrsgefährdung darstellt, kann unter Umständen seinen Auto-Führerschein verlieren.

    Wenn die Polizei einen Fahrradfahrer mit über 1,75 Promille Alkohol im Blut antrifft, kann die Polizei eine MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) anordnen. Diese MPU soll herausfinden, wie die Trinkgewohnheiten sind und ob man überhaupt in der Lage ist, im öffentlichen Verkehr ein Fahrzeug zu steuern, oder ab man desöfteren alkoholisiert Auto oder Fahrrad fährt. Im Schlimmsten Fall verliert man also nicht nur seinen Führerschein für Kraftfahrzeuge, sondern auch der Fahrrad-Führerschein kann entzogen werden!

    Auch wenn man den Fahrrad-Führerschein noch nicht besessen hat, oder es im Grunde keinen gibt. Kann das Verwaltungsgericht, zusätzlich zum Fahrverbot von Kraftfahrzeugen auch das fahren von Fahrräder verbieten. Denn die gesetzliche Fahrerlaubnisverordnung sieht ausdrücklich eine MPU vor, wenn jemand ein Fahrzeug, egal ob Auto oder Fahrrad, mit mindestens 1,6 Promille im Straßenverkehr geführt hat. Und wer einen Autoführerschein hat, sollte sich der Verantwortung auch bewusst sein, dass von alkoholisierten Fahrradfahrern im Straßenverkehr eine große Gefahr für sich und andere ausgeht und dies rechtfertigt die Anordnung einer MPU.

    Autofahrer müssen mit der Disziplinlosigkeit von Radfahrer rechnen!
    Kommt es zu einem Unfall, wo zum Beispiel ein vorfahrtsberechtigter Fahrradfahrer, den Radweg in falscher Richtung befährt und das Auto kommt aus einer untergeordneten Straße, so muss im Schadensfall jeder 50 Prozent vom Gesamtschaden tragen. Das bedeutet, 50 Prozent vom Fahrrad und 50 Prozent vom Autoschaden muss jeder Beteiligte tragen.
    Obwohl der Radfahrer, wahrscheinlich gegen die Verkehrsregeln verstoßen hat. Die Gerichte entscheiden so, mit der Begründung, dass die Autofahrer mit der Disziplinlosigkeit von Radfahrer rechnen müssen!
    In dem oben genannten Beispiel, würde das Gericht sagen, dass der Autofahrer „unstreitig die Vorfahrt“ des Radfahrer missachtet hatte und es ist egal, ob der Fahrradfahrer in falscher Richtung auf dem Fahrradweg unterwegs gewesen sei.
    Die Verkehrsgerichte Urteilen nämlich so, dass Autofahrer jederzeitmit der weit verbreiteten Disziplinlosigkeit von Radfahrer einstellen müssen und ggf. Den schwächeren Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt überlassen sollten.

    Ohne Licht am Rad in einen Verkehrsunfall
    Kommt es zwischen zwei Radfahrer zu einen Unfall bei Dunkelheit oder Nacht, so müssen sich beide Radfahrer den Schaden sich teilen, sofern dies nicht über das gesetzlich vorgeschriebene Licht verfügen und insgesamt der Unfallhergang mit Hilfe von Zeugen sich nicht mehr rekonstruieren lässt. So entschied das Landesgericht bei einem Verkehrsunfall, wo zwei entgegenkommende Fahrradfahrer zusammengestoßen waren. Beide Radfahrer hatten nicht das gesetzlich vorgeschriebene Dynamobetriebene Fahrradlicht am laufen, sondern lediglich eine Batterie betriebene Stirnlampe oder ein anderes elektrisches Aufstecklicht am Lenker.

    Fahrradfahrer die bei Dunkelheit und Nässe ohne Fahrradlicht und ohne Reflektoren am Fahrrad unterwegs sind, haben immer einen Teilschuld wenn es zu einem Unfall kommt. In einem Fall wurde ein Fahrradfahrer von einem Links abbiegenden Bus erfasst. Der Busfahrer hatte den Radfahrer zu spät wahrgenommen, weil dieser kein Licht und auch keine Reflektoren am Rad hatte. Auch wenn der Radfahrer Vorfahrt hatte und der Bus ihn hätte zuerst fahren lassen sollte, bekam der Radfahrer eine teilschuld von 30 Prozent beim Unfall, weil er kein Licht und Reflektoren am Rad befanden. Mit einem solchen Urteil können sich Fahrradfahrer noch glücklich schätzen, denn wer ohne Licht bei Dunkelheit oder Nach mit dem Fahrrad fährt, handelt sehr unvernünftig, gefährdet sich und andern Verkehrsteilnehmer und ein Gutachter kann im schlimmsten Falle die Mitschuld am Unfall noch höher als 30 Prozent ausfallen lassen, wenn man kein Licht am Fahrrad hat.

    Das Licht am Fahrrad hat weniger die Aufgabe dem Fahrradfahrer genügend Licht zu fahren zu geben und die Umgebung zu beleuchten. Vielmehr dient das Fahrradlicht in erster Linie dazu, dass Fahrradfahrer von anderen Verkehrsteilnehmer gesehen werden. Ebenso die gesetzlich vorgeschrieben Reflektoren an den Speichen dienen zur Sicherheit, damit man auf dem Fahrrad auch bei Dunkelheit vonden anderen Verkehrsteilnehmer wahrgenommen wird.


     





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